Donnerstag, 5. September 2013

Windräder auf jedem Berg und Maiswüsten für Biogas?

Unser Energiebedarf hat schon immer die Landschaft verändert – sehr deutlich zeigt das der Braunkohletagebau im Rheinland und in der Lausitz, wo ganze Dörfer umgesiedelt wurden und weitere verschwinden sollen. Im Vergleich dazu sind Windräder der deutlich geringere Eingriff. Hinzu kommt, dass durch den Klimawandel, den die Kohlekraftwerke bewirken, sich die Landschaften durch Verschiebungen der Vegetationszonen erst recht verändern würden.

Und was das Biogas betrifft: Dass der Mais in der Vergangenheit zu sehr dominiert hat, ist der Biogasbranche bewusst. Sie unternimmt daher bereits erhebliche Anstrengungen, die Vielfalt auf den Äckern zu erhöhen. Sehr erfolgreiche Versuche gibt es seit einigen Jahren mit Wildpflanzenmischungen. Deren Energieerträge sind beachtlich. Die mehrjährigen Kulturen erfordern wenig Aufwand und ihr ökologischer Wert ist enorm; die Artenvielfalt und die Attraktivität für Bienen sind hoch. So kann die Energiegewinnung vom Acker in Zukunft mit der Schaffung von Biotopen Hand in Hand gehen – erkennbar ist das auch daran, dass in jüngster Zeit die Imker immer öfter mit der Biogasbranche ins Gespräch kommen.

Fragen & Antworten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
https://www.erneuerbare-jetzt.de

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