Freitag, 6. September 2013

Ist die Energiewende sozial ausgewogen?

Rund die Hälfte der Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland wurden von Privatleuten und Landwirten installiert. In der Vergangenheit verdienten hingegen vor allem die großen Energiekonzerne an jeder Kilowattstunde Strom, die in Haushalten verbraucht wurde. Eon, RWE, EnBW und Vattenfall erzielten Jahr für Jahr Milliardengewinne, vor allem mit ihren Großkraftwerken, von denen einzelne bis zu einer Million Euro Gewinn machten – pro Tag!

Durch die Erneuerbaren Energien findet nun eine Demokratisierung der Stromerzeugung statt. Ein Großteil der Erzeugungsanlagen befindet sich heute in den Händen von Bürgern, Genossenschaften, Landwirten oder mittelständischen Firmen. Gerade auch durch die im ganzen Land boomenden Bürgerenergiegenossenschaften bietet die Energiewende einer breiten Bevölkerung die Möglichkeit, an den Gewinnen aus der Stromerzeugung teilzuhaben. Die Zahl der Genossenschaften lag Ende 2012 bereits über 650, die Zahl der Mitglieder bei über 136.000. Einsteigen kann man bei den Genossenschaften oft schon ab 100 Euro.

Zudem ist die Energiewende auch deswegen sozialpolitisch sinnvoll, weil nur sie in Zukunft noch eine bezahlbare Energieversorgung garantieren kann. Denn die fossilen Energien werden knapper und damit teurer, nachdem die weltweite Ölförderung ihren Höhepunkt erreicht hat.

Fragen & Antworten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
https://www.erneuerbare-jetzt.de

* (19.09.2017) Die Domain "erneuerbare-jetzt.de" wurde am 07.08.2017 gelöscht. Die Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ wurde im März 2013 vom Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. und dessen Mitgliedsverbänden in Berlin gestartet.
https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/initiative-erneuerbare-energiewende-jetzt-berlin-gestartet-demo-am-1903

Der Twitter-Account existiert noch.
https://twitter.com/EE_Jetzt

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