Samstag, 31. August 2013

Aber die EEG-Umlage steigt – wie lange soll das noch weiter gehen?

Würden Stromversorger den Preisvorteil an ihre Kunden weitergeben, den sie durch gesunkene Börsenstrompreise erzielen, könnte damit der Anstieg der EEG-Umlage von 2013 auf 2014 kompensiert werden. Denn Erneuerbare Energien senken nachweislich den Strompreis an der Börse. Grundlaststrom ist im Sommer 2013 am Markt für 36 bis 37 Euro je Megawattstunde zu bekommen – zwei Jahre zuvor waren es noch rund 60 Euro. Leider geben die wenigsten Stromversorger diese Ersparnis an ihre Haushaltskunden weiter.

Die EEG-Umlage könnte sofort sinken, würden die Umweltschäden von Strom aus fossilen Energien in ihren Strompreis einfließen. Stattdessen treibt der Preisverfall im Emissionshandel die EEG-Umlage in die Höhe. Müssten die Betreiber von Kohlekraftwerken für ihre Abgase nicht nur – wie im August 2013 – 4 Euro je Tonne CO2 bezahlen, sondern wie ursprünglich erwartet rund 25 Euro, dann wäre die Preisdifferenz zwischen Kohlestrom einerseits und Elektrizität aus Wind und Sonne andererseits geringer. Und damit auch die EEG-Umlage, die diese Differenz abdeckt. Eine Verknappung der Emissionszertifikate könnte also die EEG-Umlage bei weiterhin zügigem Ausbau der Erneuerbaren senken.

Fragen & Antworten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
https://www.erneuerbare-jetzt.de

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